Jedes Unternehmen beginnt mit einem Problem – oder vielmehr mit einer Lösung für ein Problem. Genau das tat Ethan Nyholm, als er STM Brands gründete. Ethan und seine Mitarbeiterin Adina Jacobs (siehe unten) entwarfen eine Tasche, die nicht nur seinen Laptop schützen, sondern dies auch auf stilvoll-legere Weise tun sollte. Achtzehn Jahre später floriert sein Unternehmen, doch er bemerkte, dass das Unternehmen viel Geld für teure Luftfracht ausgab, um Produkte in Regionen zu bringen, in denen die Nachfrage am größten war.
„Als wir unsere steigenden Lieferkettenkosten erkannten, wussten wir, dass es an der Zeit war, einen besseren Weg zu finden – das wurde zum Katalysator für die Transformation unserer Methoden und Prozesse der Lieferkettenplanung“, so Nyholm.
Weg von Tabellenkalkulationen – hin zur Cloud
Mit den steigenden Kosten für Luftfracht ging Nyholm der Sache auf den Grund und stellte fest, dass die Ursache eine ungenaue (oder unzureichende) Lieferkettenplanung war. Zudem verschaffte die tabellenkalkulationsbasierte Planung dem Unternehmen kein genaues Bild der Nachfrageschwankungen.
„Als wir uns ansahen, wie viel Prozentsatz unseres Umsatzes wir für Luftfracht im Vergleich zur Seefracht ausgaben – das Verhältnis lag bei 10:1, was unsere Margen deutlich beeinträchtigte“, so Nyholm.
Das Unternehmen hatte bereits NetSuite ERP zur Verwaltung seines Geschäfts ausgewählt und suchte nach einer Lösung, um die Lücke zwischen ganzheitlicher Angebots- und Nachfragestrategie sowie funktionsübergreifender Zusammenarbeit zu schließen.
Bei der Suche nach einer Lösung für die Lieferkettenplanung war eine der wichtigsten Anforderungen, dass sie sich in NetSuite integrieren lässt, denn wie Nyholm sagt: „Es kam für mich nicht infrage, Daten manuell zu übertragen.“ Die andere zentrale Anforderung war, dass die Lösung cloudbasiert sein musste, da das Unternehmen bereits die Vorteile des Zugriffs auf Informationen jederzeit, überall und von jedem Gerät aus erlebt hatte.
„Es war wichtig, sich für eine echte Cloud-Lösung anstelle einer gehosteten Lösung zu entscheiden“, fügte Nyholm hinzu.
Ein genaues Bild der Nachfrage gewinnen
Nyholm entdeckte die DemandCaster-Software für die Lieferkettenplanung über das NetSuite-Anwendungsökosystem SuiteApp. Was ihn an der Lösung zunächst beeindruckte, war die visuelle Darstellung der Verkaufsdaten nach Produkt, nach Standort sowie die Trends, die mit diesen Produkten verbunden sind.