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Einsatz einer Smart-Manufacturing-Plattform zur Steigerung der Gesamtanlageneffektivität

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Fertigungsanlagen gehören zu den teuersten Investitionen für jeden Hersteller. Diese Maschinen haben eine lange Lebensdauer, und Unternehmen streben eine möglichst kurze Amortisationszeit an, um ihre Ausgaben zu rechtfertigen. Sobald eine Maschine installiert ist, bestimmen ihre Nutzung, Bedienung und Wartung die Produktionsleistung.

Ein leistungsstarkes Instrument zur Steuerung der Anlagenauslastung ist die Gesamtanlageneffektivität (OEE). Mit der richtigen Berechnung und den passenden Daten, die den OEE-Wert bestimmen, erzielen Unternehmen eine schnellere Amortisation und erreichen ihre Produktionsziele.

Was ist Gesamtanlageneffektivität?

Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) ist eine formelbasierte Berechnung, die misst, wie viel der geplanten Produktionszeit tatsächlich produktiv genutzt wird.

Sie verwendet das Produkt aus drei wesentlichen Berechnungen, um die tatsächliche Produktionsrate einer Maschine mit der theoretischen Rate zu vergleichen. Diese Berechnungen sind Verfügbarkeit, Leistung und Qualität.

Basierend auf dem OEE-Wert und den Ergebnissen dieser drei Berechnungen können Manager Strategien zur Prozessverbesserung entwickeln, kontinuierliche Verbesserungsinitiativen umsetzen und Engpässe sowie andere Hindernisse für eine höhere Effizienz identifizieren.

Wie wird die Gesamtanlageneffektivität berechnet?

Die grundlegende Berechnung der Gesamtanlageneffektivität lautet:

OEE = (Gutmenge × Ideale Zykluszeit) / Geplante Produktionszeit

Der OEE-Wert ergibt sich jedoch aus der Multiplikation der Werte für Verfügbarkeit, Leistung und Qualität:

Qualität = Gutmenge / Gesamtmenge

Leistung = (Ideale Zykluszeit × Gesamtmenge produziert) / Laufzeit

Verfügbarkeit = Laufzeit / Geplante Produktionszeit

Durch die Aufteilung der Gesamtanlageneffektivität in diese drei Kategorien können Teams gezielt Probleme in jedem Bereich identifizieren und Verbesserungen anstreben. Beim Thema Leistung kann sich das Team auf kurze Stopps und reduzierte Geschwindigkeit konzentrieren. Bei der Qualität stehen Prozessfehler und verringerter Ertrag im Fokus. Und bei der Verfügbarkeit liegt der Schwerpunkt auf Anlagenstillständen und Umrüstungen.

Gesamtanlageneffektivität in der realen Fertigung

All diese Formeln bieten wertvolle Einblicke. Und wenn sie korrekt angewendet werden, liefern sie Erkenntnisse, die Effizienz, Produktivität, Amortisation und mehr steigern. Entscheidend ist jedoch, wo ein Unternehmen seine Reise beginnt und welche Datenqualität und Analyse die Kennzahlen bestimmen.

Der erste Schritt ist eine nüchterne Bestandsaufnahme des aktuellen Stands, doch die meisten Hersteller haben keinen genauen Überblick über ihre Gesamtanlageneffektivität. Ein Weltklasse-OEE-Wert liegt bei 85 %, und ein Wert von 60 % zeigt, dass Verbesserungsbedarf besteht.

Für Unternehmen, die gerade erst mit der Verfolgung der Gesamtanlageneffektivität beginnen, sind 40 % keine Seltenheit.

Doch es gibt eine Wahrnehmungslücke bei den meisten Unternehmen. Werden Manager nach ihrer OEE gefragt, schätzen viele den Wert um 20–40 % höher ein. Sobald die Verfolgung beginnt, sind sie von der niedrigen Zahl überrascht. Woher kommt diese Diskrepanz?

Die Antwort liegt in der Qualität der Daten und Analysen. Durch traditionelle manuelle Datenerfassung, Verfolgung und Analyse sind Berechnungen anfällig für Fehler, Verzerrungen und Auslassungen. Sie sind darauf angewiesen, dass Teammitglieder die Daten, die die Formeln bestimmen, manuell erfassen.

Doch manuelle Verfolgung und voneinander getrennte, isolierte Softwaresysteme erschweren es, einen genauen OEE-Wert zu ermitteln, der zu den richtigen Maßnahmen führt. Das bedeutet, dass die Weltklasse-OEE von 85 % möglicherweise unerreichbar bleibt.

Eine Smart-Manufacturing-Plattform verändert dies grundlegend. Fehler, Verzerrungen und Auslassungen werden durch die Nutzung von Echtzeitdaten oder nahezu Echtzeitdaten eliminiert. Die cloudbasierte Plattform kann das erforderliche Datenvolumen speichern und verwalten, um ein vollständiges und genaues Bild der Gesamtanlageneffektivität zu liefern.

Eine solche Plattform nutzt zudem erweiterte Analysen und maschinelles Lernen, um Daten mit einer Geschwindigkeit und Tiefe zu analysieren, die menschliche Fähigkeiten übertrifft. Diese Analyse liefert umsetzbare Erkenntnisse und deckt Trends auf, die Teams als Grundlage für Veränderungen und Prozessverbesserungen nutzen.

Eine steigende Flut hebt alle Boote

Eine berechtigte Frage ist: „Warum sollten Sie wertvolle Investitionsmittel für unterausgelastete Anlagen ausgeben?“ Aber eine noch bessere Frage ist: „Warum sollten Sie diese Mittel investieren und dann die Leistung und den Erfolg Ihres Teams an manuelle Dateneingaben und -analysen binden?“

Die Stärke der Gesamtanlageneffektivität liegt darin, Ihnen aufzuzeigen, wo Sie nach Prozessverbesserungen, proaktiven Instandhaltungsstrategien und mehr suchen sollten. Eine Smart-Manufacturing-Plattform kann eine schnelle, präzise und datengestützte Lösung sein, die Ihre Gesamtanlageneffektivität befähigt, ihr volles Potenzial als Werkzeug für Ihr Werk zu entfalten.

Erfahren Sie, wie ein Unternehmen seine betriebliche Effizienz durch die Einführung der richtigen Smart-Manufacturing-Plattform gesteigert hat,klicken Sie hier für den Anwenderbericht.


Plex Team
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Plex, by Rockwell Automation, ist der führende Anbieter von cloudbasierten Smart-Manufacturing-Lösungen und befähigt Hersteller weltweit, herausragende Produkte zu fertigen. Unsere Plattform verschafft Herstellern die Möglichkeit, jeden Aspekt ihres Unternehmens zu vernetzen, zu automatisieren, nachzuverfolgen und zu analysieren, um die Transformation voranzutreiben. Die Plex Smart Manufacturing Platform umfasst Lösungen für Manufacturing Execution (das MES), ERP, Qualität, Lieferkettenplanung und -management, industrielles Internet der Dinge und Analysen, um Menschen, Systeme, Maschinen und Lieferketten zu verbinden und ihnen eine präzise, effiziente und agile Führung zu ermöglichen.

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