Qualität in der Fertigung ist die Grundlage für die Optimierung der Betriebsprozesse, Kundenzufriedenheit und langfristige Rentabilität. Doch laut dem 10. jährlichen State of Smart Manufacturing Report haben Hersteller weltweit Schwierigkeiten, Qualität und profitables Wachstum in Einklang zu bringen.
Da Hersteller sich in einer komplexen und sich wandelnden Landschaft bewegen, ist es mit manuellen Prozessen und selbst entwickelten Systemen nahezu unmöglich geworden, Wiederholbarkeit, Vorhersehbarkeit und Compliance-Management sicherzustellen. Da kostspielige Nacharbeit, Sicherheit und der Markenruf auf dem Spiel stehen, setzen immer mehr Hersteller auf Qualitätsmanagementsystem (QMS)-Software-Lösungen, um die Qualität in ihren Unternehmen anzugehen. Doch wie sieht das konkret aus?
Der 10. jährliche State of Smart Manufacturing Report von Rockwell Automation bietet einen umfassenden Einblick, wie Hersteller die neuesten Fertigungstechnologien nutzen, um Produktqualität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Basierend auf Erkenntnissen von über 1500 Herstellern aus 17 Ländern finden Sie hier einige zentrale Ergebnisse der aktuellen Forschung zur Qualität in der Fertigung:
1. KI und Machine Learning sind entscheidende Komponenten zur Qualitätsverbesserung
Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) sind von experimentellen Werkzeugen zu entscheidenden Komponenten im Qualitätsmanagement geworden. Der Bericht zeigt, dass 50 % der Hersteller planen, KI/ML im Jahr 2025 zur Unterstützung der Produktqualität einzusetzen – damit ist dies zum zweiten Mal in Folge der wichtigste KI-Anwendungsfall. Diese Technologien sind maßgeblich für die Fehlererkennung, die Vorhersage von Wartungsbedarf und die Sicherstellung konsistenter Produktstandards.
Call-out: Möchten Sie vollen Zugriff auf die neuesten Trends rund um QMS-Software und Smart Manufacturing?Laden Sie jetzt den State of Smart Manufacturing Report herunter
2. Die digitale Transformation beschleunigt das Qualitätsmanagement
81 % der Hersteller geben an, dass sowohl externe als auch interne Faktoren die Initiativen zur digitalen Transformation beschleunigen. Investitionen konzentrieren sich vor allem auf Cloud-/SaaS-Lösungen, KI, Cybersicherheit und Qualitätsmanagementsysteme. Dieser Wandel ermöglicht Echtzeit-Überwachung, datenbasierte Entscheidungsfindung und verbesserte Rückverfolgbarkeit – alles entscheidend für die Aufrechterhaltung und Verbesserung von Qualitätsstandards.
3. Qualifizierung der Belegschaft ist entscheidend für nachhaltige Qualitätsverbesserungen
Mit der zunehmenden Digitalisierung der Fertigung steigt der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitenden, die neue Technologien steuern und interpretieren. Der Bericht zeigt, dass 48 % der Hersteller planen, aufgrund von Investitionen in Smart Manufacturing Mitarbeitende umzuschulen oder zusätzlich einzustellen, und 41 % setzen KI und Automatisierung ein, um die Lücke bei den Qualifikationen zu schließen. Die Weiterbildung der Belegschaft stellt sicher, dass Qualitätsverbesserungen nicht nur eingeführt, sondern auch langfristig gesichert werden.
Fazit: Die Integration von KI und ML, die beschleunigte digitale Transformation und die Qualifizierung der Belegschaft definieren Qualität in der Fertigung neu. Hersteller, die diese Trends aufgreifen, sind besser aufgestellt, um die Produktqualität zu steigern, die Effizienz der Betriebsprozesse zu erhöhen und in einer sich schnell entwickelnden Branche wettbewerbsfähig zu bleiben.
Für eine vertiefte Analyse dieser Erkenntnisse und weitere wichtige Impulse für Ihr Unternehmen laden Sie noch heute Ihr Exemplar des State of Smart Manufacturing Report 2025 herunter.
Verwandte Artikel