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MRP und Bestandsmanagement

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Die meisten Unternehmen verwenden eine Software zur Materialbedarfsplanung (MRP) oder ein MRP-Modul eines ERP, um die Einkaufs-, Produktions- und Transferaufträge für Fertigprodukte und Komponenten auf Basis eines Bedarfsplans oder einer Prognose zu planen und zu verwalten. Sie ist zeitlich abgestimmt und kann eine große Anzahl von Materialien und Stücklisten verwalten, um sicherzustellen, dass die richtigen Komponenten bestellt und vorrätig sind, um die Produktionsplanungssoftware zu unterstützen.

Doch MRP-Systeme leisten nicht alles. Materials Manager müssen sicherstellen, dass die Daten korrekt sind und die Lieferattribute optimal eingestellt werden. Dies kann anspruchsvoll sein und die Effektivität eines MRP-Systems maßgeblich beeinflussen:

  • Die Stückliste muss aktuell sein. Es handelt sich nicht um statische Dokumente. Spezifikationen ändern sich, was zu Änderungen bei den Lieferanten führt – diese Informationen müssen präzise sein.
  • Die Vorlaufzeiten für alle Komponenten- und Lieferantenstandorte müssen einschließlich der Transitzeiten aktuell sein. Versandzeiten und Lieferanten ändern sich, und manchmal auch die Standorte.
  • Prognosen und/oder Bedarfspläne müssen kontinuierlich aktualisiert werden, und es sollte alles unternommen werden, um sie so genau wie möglich zu gestalten. Dies ist in MTS-Umgebungenund MTO-Szenarien entscheidend, da Sie sicherstellen müssen, dass Komponenten und Kapazitäten verfügbar sind, um diese zukünftigen Anforderungen zu erfüllen.

Alle oben genannten Daten sind für sich genommen entscheidend, tragen aber auch zu den Berechnungen von Nachbestellpunkten und Puffer-Lagerbeständen für alle Fertigprodukte und Materialien bei. MRP-Systeme berechnen oder bewerten Nachbestellpunkte und Lagerpuffer in der Regel nicht. In den seltenen Fällen, in denen sie dies tun, verwenden sie möglicherweise nicht die für Ihr Unternehmen am besten geeigneten Berechnungen.

Wie häufig sollten Sie die Lagerbestandsparameter neu berechnen?

Dies hängt von der Entwicklung des Unternehmens insgesamt ab. Es hängt auch von der Volatilität der Geschäftsumgebungen ab. Laut ISM im Artikel „The Next Challenge for Global Growth: Keeping Up With Demand“ in der Ausgabe des Wall Street Journal vom 24. April:Wirtschaftsdaten zeigen ebenfalls eine eingeschränkte Angebotsseite. Der Index des Institute for Supply Management, der Rückstände bei Aufträgen in der Fertigung misst, hat seinen höchsten Stand seit Mai 2004 erreicht. Angesichts der robusten Nachfrage „strugglen die Lieferketten, um Schritt zu halten“, so das ISM.

Unabhängig davon, ob das Problem nachfrage- oder angebotsseitig ist, sind MRP-Systeme nicht dafür ausgelegt, Nachfrage- und Angebotsattribute kontinuierlich zu analysieren und zurückzusetzen. Die meisten Unternehmen führen diese Berechnungen und Bewertungen selbst in eigens entwickelter Software oder in Tabellenkalkulationen durch. Andere nutzen spezielle Drittanbieter-Software, die gezielt für die fortlaufende Ermittlung und Berechnung der Lagerbestandsparameter entwickelt wurde und das MRP mit Nachbestellpunkten und Puffern für die nächsten 6–12 Monate versorgt.

MRP und der Geschäftserfolg

Letztlich sind MRP-Systeme sehr leistungsfähig und können die zentrale Steuerung für das Bestandsmanagement und die Sicherstellung des Kundenservice sein. Allerdings benötigen MRP-Systeme hochwertige Daten und optimal eingestellte Parameter, um effektiv zu arbeiten. Dazu gehört auch die regelmäßige Neuberechnung von Nachbestellpunkten und Puffern, was häufig am besten mit spezialisierter Software wie Plex Supply Chain Planning erfolgt.

Es ist zudem interessant zu erwähnen, dass wir bei der Entwicklung von Plex Supply Chain Planning eine leistungsstarke MRP-Engine integriert haben, um die Auswirkungen von Nachfrage und Angebot sowohl kurzfristig als auch langfristig optimal zu visualisieren. Durch eine bessere Visualisierung Ihrer Realität unterstützen wir Sie dabei, von reaktiven Reaktionen zu proaktiven Entscheidungen überzugehen.

Heute bevorzugen viele unserer Kunden die Nutzung von Plex Supply Chain Planning anstelle ihrer ERP-Systeme, da damit alle MRP-bezogenen Parameter aus der Blackbox Ihres ERP herausgelöst werden. So lassen sich Einstellungen leichter anpassen und Auswirkungen vor der Umsetzung einsehen. Diese Aufträge können dann zur Ausführung an Ihr ERP zurückgespielt werden.

Themen: Supply-Chain-Management Planung

Plex Team
Plex Team
Plex, by Rockwell Automation, ist der führende Anbieter von cloudbasierten Smart-Manufacturing-Lösungen und befähigt Hersteller weltweit, herausragende Produkte zu fertigen. Unsere Plattform verschafft Herstellern die Möglichkeit, jeden Aspekt ihres Unternehmens zu vernetzen, zu automatisieren, nachzuverfolgen und zu analysieren, um die Transformation voranzutreiben. Die Plex Smart Manufacturing Platform umfasst Lösungen für Manufacturing Execution (das MES), ERP, Qualität, Lieferkettenplanung und -management, industrielles Internet der Dinge und Analysen, um Menschen, Systeme, Maschinen und Lieferketten zu verbinden und ihnen eine präzise, effiziente und agile Führung zu ermöglichen.

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