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Zusammenarbeit von Bedarfsplanung und Bestandsmanagement

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Bestandsmanagement und Bedarfsplanung gelten als wichtige Bestandteile der Lieferkette. Dennoch werden sie von vielen als unterschiedliche und teilweise voneinander getrennte Funktionen innerhalb des Lieferkettenmanagements betrachtet.

Aus einer Sichtweise ist die Bedarfsplanung eine Prognose dessen, was mit Aufträgen geschehen sollte oder könnte, während das Bestandsmanagement darauf abzielt, den Lagerbestand bereitzuhalten, um die von Kunden bestellten Aufträge zu produzieren. Bei genauerem Hinsehen erkennen Sie, dass beide Bereiche stärker miteinander verknüpft sind, als es zunächst erscheint.

Da der Grad der Analyse mit Echtzeitdaten zunimmt, läuft die Verbindung zwischen Bestandsmanagement und Bedarfsplanung auf die Genauigkeit der Bedarfsprognose hinaus. Und mit der Weiterentwicklung der Softwaretechnologie und der fortschreitenden Digitalisierung der Lieferkette wird diese Verbindung weiter gestärkt.

Das Problem mit traditionellem Bestandsmanagement

Das Bestandsmanagement war traditionell ein manueller Prozess. Viele Unternehmen nutzten eine periodische Bestandsbuchhaltung, um Fehler und Ausschussraten zu identifizieren und zu korrigieren. Leider bedeutete dies, dass Antworten oft erst nach der gefürchteten vierteljährlichen Inventur verfügbar waren – wenn überhaupt. Und eine Verzögerung von Wochen oder Monaten erschwerte Prozessverbesserungen.

Diese manuellen Methoden waren einer komplexen Lagerumgebung nicht gewachsen. Im Laufe der Zeit wurde jedoch Software verfügbar, die das Zählen und die Abstimmung automatisierte. Viele Unternehmen konnten von einer periodischen auf eine fortlaufende Bestandsführung umstellen und Technologien wie Barcodes, RFID-Tags und Scannen nutzen, um den Lagerbestand auf Echtzeitbasis zu verfolgen.

Das Problem mit traditioneller Bedarfsplanung

Auch die traditionelle Bedarfsplanung war nicht anders. Was mit handschriftlichen Notizen, Schätzungen und rudimentären Marketinganalysen begann, entwickelte sich zu Tabellenkalkulationen und Diagrammen, die die Bedarfsprognosen etwas verbesserten. Da Bedarfsplanung ein Prozess ist, der die Nachfrage nach Produkten vorhersagen soll, litt sie aufgrund isolierter Daten und des Zeitaufwands für die Umwandlung von Daten in Erkenntnisse weiterhin unter mangelnder Prognosegenauigkeit. Der Einkauf blieb daher eng mit dem Bestandsmanagement verbunden, da die Ungenauigkeiten der Bedarfsplanung ein gewisses Maß an „Bauchgefühl“ und Erfahrung auf Bestands- und Einkaufsebene erforderlich machten. Wie beim Bestandsmanagement machte Software die Bedarfsplanung zuverlässiger. Doch das Fehlen von Echtzeitdaten und fortschrittlichen statistischen und analytischen Fähigkeiten schränkte die Möglichkeit ein, Bedarfsprognosen als Leitfaden oder Verbindung zu Einkauf und Lagerbeständen zu nutzen.

Wie beide Bereiche zusammenwachsen

Software ermöglichte eine effizientere Bestandsverwaltung und Bedarfsplanung. Was jedoch fehlte, war eine Möglichkeit, beide mit höchster Genauigkeit zu verknüpfen.

Heute ist die Software so weit fortgeschritten, dass Daten genutzt werden können, um jeden Schritt des Lieferkettenmanagements wertschöpfend zu unterstützen. Die Digitalisierung von Lieferkette und Fertigung zu einer umfassenden „Smart Factory“-Umgebung ist in Echtzeit möglich geworden. Diese Zusammenlegung bedeutet, dass die Erkenntnisse für die Bedarfsprognose im gleichen Zeitrahmen wie die für die Bestandskontrolle gewonnen werden.

Darüber hinaus ermöglichen erweiterte Analysen und eine cloudbasierte, flexible Datenbankstruktur eine schnellere Analyse, als menschliche Planer sie leisten könnten. Diese Analysen decken unerkannte Trends und Muster auf und eliminieren Vorurteile, „Bauchgefühl“ und menschliche Eingabefehler.

Schließlich werden die Daten für alle Funktionen innerhalb der Lieferkette entkoppelt und standardisiert. Dadurch erhalten alle Nutzer Zugriff auf dieselben Daten in derselben Form wie alle anderen Beteiligten, sodass das System vollständig transparent ist. Während Bestandsmanagement und Bedarfsplanung weiterhin zwei unterschiedliche Funktionen innerhalb der Lieferkette bleiben, sorgen diese Fortschritte dafür, dass die Fehlerquote in beiden Bereichen sinkt.

Software liefert äußerst genaue Bedarfsprognosen, die direkt mit der fortlaufenden Bestandsführung, automatisiertem Einkauf und jederzeit verfügbaren Logistikinformationen verknüpft sind. Diese Prognosen ermöglichen bessere Entscheidungen und ein Bestandsmanagementsystem, das sich stärker als je zuvor auf Bedarfsprognosen als Leitfaden für Lagerbestände stützen kann.

Verbesserung des Bestandsmanagements durch Software für die Bedarfsplanung

Wenn Sie manuelle Bestands- und Bedarfsplanungssysteme nutzen, werden diese wahrscheinlich getrennt voneinander durchgeführt. Dasselbe gilt für ältere Legacy-Softwaresysteme, die isolierte Daten speichern, die vor dem Verbrauch durch andere Abteilungen abgeglichen werden müssen.

Demand and Supply Planning Software von Plex Supply Chain Planning kann Ihnen helfen, Angebot und Nachfrage mit hoher Genauigkeit zu synchronisieren. Mit entkoppelten Daten in einer cloudbasierten Plattform kann Ihr Unternehmen echte End-to-End-Transparenz erreichen, um Lagerstrategien auf Basis tatsächlicher Zahlen und äußerst genauer Prognosen zu optimieren und zu entwickeln. Ihre Daten werden über die gesamte Lieferkette hinweg verknüpft, sodass eine Notfallplanung mit „Was-wäre-wenn“-Analysen möglich ist. Die Überprüfung der Nachfrage auf Ebene der Herstellungskosten, der Marge oder des Umsatzes ist einfacher denn je. Und die Entwicklung eines Lagerplans, der Sie mit weniger Engpässen oder Überbeständen am Laufen hält, wird zur Norm.

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Themen: Supply-Chain-Management Planung

Plex Team
Plex Team
Plex, by Rockwell Automation, ist der führende Anbieter von cloudbasierten Smart-Manufacturing-Lösungen und befähigt Hersteller weltweit, herausragende Produkte zu fertigen. Unsere Plattform verschafft Herstellern die Möglichkeit, jeden Aspekt ihres Unternehmens zu vernetzen, zu automatisieren, nachzuverfolgen und zu analysieren, um die Transformation voranzutreiben. Die Plex Smart Manufacturing Platform umfasst Lösungen für Manufacturing Execution (das MES), ERP, Qualität, Lieferkettenplanung und -management, industrielles Internet der Dinge und Analysen, um Menschen, Systeme, Maschinen und Lieferketten zu verbinden und ihnen eine präzise, effiziente und agile Führung zu ermöglichen.

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