Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die tatsächliche Leistung Ihres Fertigungsunternehmens zu erfassen, sind Sie nicht allein. Dies ist die größte Herausforderung, die viele Hersteller, mit denen ich spreche, angehen möchten, denn sie kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen Unternehmen und einem Unternehmen in Schwierigkeiten ausmachen.
Die Geschäftseinheit für Metallumformung von American Axle & Manufacturing (AAM), einem globalen Tier-One-Automobilfertigungszulieferer, befand sich vor einigen Jahren in genau dieser Situation. Jede der sieben Betriebsstätten verfügte entweder über ein eigenes ERP-System, einen Teil eines ERP-Systems oder gar keines – und es war schwierig, einen besseren Überblick über die Leistung in Bezug auf Kapazitätsplanung und Qualität zu erhalten.
Schritt 1: Automatisierung der Betriebsdaten
Das Ziel der Geschäftseinheit war es, eine einzige Version der Wahrheit mit Echtzeitdaten zu schaffen. In Zusammenarbeit mit Baker Tilly, einem Full-Service-Buchhaltungs- und Beratungsunternehmen, wollte AAM die manuelle Berichterstattung durch Betriebsdaten ersetzen, die von der Plex Smart Manufacturing Platform direkt von den Shopfloors seiner acht Metallumformungswerke erfasst wurden. Dazu gehörten Lagerbestandskontrollen, Qualitätsmanagementund Informationen zur finanziellen Leistung.
Schritt 2: Integration und Konsolidierung
Einer der ursprünglichen geschäftlichen Beweggründe war die Notwendigkeit einer einzigen, verlässlichen Datenquelle mit Echtzeitdaten. Ein zentrales Ziel war es, sicherzustellen, dass Betriebsdaten wieder in das Finanzberichterstattungssystem des Unternehmens, Hyperion, konsolidiert werden. Das Team durchlief einen strengen Datenbereinigungsprozess, und als das System live ging, konnten sie nun einmal im Monat problemlos auf Finanzdaten für die Hyperion-Berichte zugreifen.
Schritt 3: „Go Live“ als Non-Event gestalten
Am Tag der Inbetriebnahme war es im Grunde ein Non-Event, vor allem aufgrund der umfassenden Tests und Benutzerschulungen, die vor dem „Go Live“ stattgefunden hatten. Seitdem hat AAM eine Verbesserung des Bestandsumschlags um 5–10 Prozent verzeichnet, was sich positiv auf den Cashflow ausgewirkt hat. AAM analysiert nun auch die Effizienz der Anlagen und hat die Fertigungsleistung gesteigert, indem die Ursache von Ausfallzeit ermittelt und kontinuierliche Verbesserungen vorangetrieben wurden. Durch die Analyse von Vertrieb, Materialbestellungen und Auftragsrentabilität kann das Unternehmen die Nachfrage zudem genauer prognostizieren.
Einer der Gründe, warum so viele Hersteller auf ein Cloud-ERP umsteigen, ist die Möglichkeit, einen Echtzeitüberblick über die tatsächlichen Vorgänge im Unternehmen zu erhalten. Diese Art von Transparenz gibt Ihnen die Sicherheit, bessere Entscheidungen zu treffen, weil Sie wissen, dass diese auf der Wahrheit basieren.
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