Kürzlich wurde Plex Systems eingeladen, eine Podiumsdiskussion zum Thema Industrial Internet of Things (IIoT) für den World Class Manufacturing-Track beim Management Briefing Seminar (MBS) des Center for Automotive Research (CAR) einzuleiten. Die jährliche Veranstaltung versammelte Fachleute aus dem gesamten Spektrum der Automobilbranchen, darunter Design, Engineering, Produktion, Handel und Presse, sowie Führungskräfte und hochkarätige Redner – von OEMs bis hin zum Gouverneur von Michigan.
Vier Themen standen auf dieser Konferenz besonders im Fokus:
- Die technologische Weiterentwicklung ist zentral für die Entwicklung der Automobilbranche.
- IIoT ist real, umfassend und wirkungsvoll.
- Branchenführer nutzen IIoT bereits.
- Hersteller müssen vernetzt sein, um die Vorteile des IIoT zu nutzen, und die Cloud ist das Hilfsmittel.
Plex präsentierte einen Überblick darüber, wie das IIoT zu Initiativen wie Deutschlands Industrie 4.0 für die Entwicklung intelligenter Fabriken und zur amerikanischen Smart-Manufacturing-Initiative geführt hat, die von der Manufacturing Enterprise Solutions Association und der Smart Manufacturing Leadership Coalition vorangetrieben wird, um eine modernere IT-Infrastruktur in der Produktion zu fördern. Auf dem Podium diskutierten ein Manufacturing IT Executive von Toyota, ein CIO von ZF Friedrichshafen und der Head of Manufacturing Industries von GE Digital über Trends in der industriellen Produktion, darunter Datenvisualisierung in der Produktion (Toyotas IT4Mfg), datengesteuerte Abläufe (z. B. GE’s Brilliant Factory), datenbasierte Geschäftsmodelle (z. B. ZFs Remote Video Support in der Produktion) – all dies ist durch die rasante Entwicklung der IIoT-Technologie möglich. Die Redner griffen das gemeinsame Thema der Vernetzung in der Produktion auf und betonten, dass diese Vernetzung eine Voraussetzung ist, um genaue Daten zu erfassen und zu nutzen, um intelligentere Entscheidungen zu treffen und signifikante Produktivitätssteigerungen zu erzielen. „Connected Manufacturing“ wurde nicht nur als Hilfsmittel für intelligentere Produktion hervorgehoben, sondern auch als grundlegende Anforderung.
Weitere Vorträge von Führungskräften von Ford und Mercedes zeigten auf, wie die Digitalisierung die Welt verändert, wie das Automobil einen stärker vernetzten mobilen Lebensstil ermöglicht (zum Beispiel integriertes WLAN) und wie mobile Technologien Veränderungen vorantreiben, die weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen – etwa Fahrerassistenzsysteme, die schon bald zu vollständig autonomen Fahrzeugen für den Massenmarkt führen werden. Nahezu jeder Redner sprach über die Auswirkungen, die das IIoT auf die Automobilbranche haben wird, angesichts der Allgegenwart der Cloud für die Vernetzung von Dingen und ihrer Fähigkeit, die von diesen Dingen generierten Big Data zu speichern. Die Podiumsteilnehmer diskutierten, wie diese Technologieexplosion Geschäftsmodelle wie Ride Sharing bei Uber und Lyft beeinflusst und wie Cloud und IIoT die Art und Weise, wie wir künftig Städte bauen, grundlegend verändern könnten. Zum Beispiel kann Immobilienfläche, die bisher für Parkplätze genutzt wurde, in höherwertige Gebäude und andere Vermögenswerte umgewandelt werden, da autonome Fahrzeuge nach Hause oder zu Parkplätzen außerhalb der Stadt fahren können.
Das CAR MBS zeigte, dass Weltklasse-Hersteller den Wert der Cloud als Mittel erkennen, um die riesigen Datenmengen, die sie erfassen, zu vernetzen und zu nutzen – Daten, die bisher nur schwer effektiv eingesetzt werden konnten. Die Veranstaltung unterstrich zudem die Anerkennung durch Branchenführungskräfte, dass IIoT real ist und sowohl heute als auch in Zukunft tiefgreifende Auswirkungen hat. Und vielleicht am wichtigsten: Die Entwicklungen in der Automobil- und Technologiebranche verlaufen parallel und schaffen gemeinsam eine moderne Automobilbranche, die mehr Kundenzufriedenheit bei höherer Produktivität und Profitabilität bietet.
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