Hersteller stehen vor einem herausfordernden Umfeld – globale wirtschaftliche Unsicherheit, politischer Druck auf den Handel und die Notwendigkeit, Investitionen für die Zukunft richtig zu timen. Effizienz, Produktivität und höhere Qualität stehen weiterhin im Fokus, und Hersteller prüfen aufmerksam die Werkzeuge, Prozesse und Technologien, die zur Erreichung dieser Ziele beitragen.
Die 2016 State of Manufacturing Technology Umfrage, durchgeführt von Plex, zeigt drei Wege auf, wie Technologie die Fertigung beeinflusst. Erstens treiben Innovation und Technologie die Datenerfassung und -nutzung immer stärker voran. Zweitens entstehen entscheidende Geschäftsdaten im Fertigungsbereich, und Hersteller nutzen Technologie, um diese Daten zu erschließen. Und schließlich verbindet die Cloud die Fertigung, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.
Der Einsatz moderner Tools
Die richtigen Werkzeuge und Technologien sind entscheidend. Bemerkenswert ist, dass ebenso viele Hersteller planen, in intelligente, vernetzte Werkzeuge und Ausrüstungen zu investieren wie in Qualität und Produktionsplanung. Die heutige Umgebung bietet eine beeindruckende und wachsende Auswahl innovativer Tools, die das Industrial Internet of Things (IIoT) nutzen, um Informationen zu erfassen und zu teilen – etwa Scanner, Sensoren und IP-fähige Maschinen, die zunehmend drahtlos arbeiten. Nahezu 40 Prozent der Befragten setzen Bluetooth-Geräte in der Fertigung ein. Sensoren erreichen eine Marktdurchdringung von fast 50 Prozent, die Nutzung von Mobilgeräten liegt bei nahezu 80 Prozent, während neuere Tools wie intelligente Thermostate und Beleuchtung bereits mehr als 20 Prozent Marktdurchdringung aufweisen. Weitere wachstumsstarke Technologien sind iBeacons, Drohnen und Smartwatches.
Geschäftsdaten entstehen im Fertigungsbereich
Management-Guru Peter Drucker sagte treffend: „Was man nicht messen kann, kann man nicht verbessern.“ Das gilt auch für Verbesserungen in der Fertigung. Die Einführung und Weiterentwicklung von Technologien machen den Fertigungsbereich nicht nur zugänglicher, sondern auch messbarer und für das Unternehmen noch wichtiger.
Der Einsatz von Sensoren und anderen oben genannten Technologien erhöht die Fähigkeit, im „Herstellungsaugenblick“ zu messen, sodass Hersteller wichtige Maschinen- und Produktionsdaten erfassen können. Die State of Manufacturing Technology-Umfrage zeigt, dass bis 2017 40 Prozent der Hersteller entweder bereits tief in der Planung oder in der Umsetzung von Big Data Analysen sind. Analysen, die mit fortschrittlichen Fertigungs-ERP-Softwaresystemen und modernen Tools für den Fertigungsbereich kombiniert werden, ermöglichen es Herstellern, sich in Echtzeit an Veränderungen anzupassen und die Automatisierung von Maschinen und Prozessen zu nutzen, um signifikante betriebliche Verbesserungen zu erzielen.
Cloud verbindet alles
Der letzte entscheidende Schritt nach dem Einsatz von Tools und der Nutzung von Daten ist die Notwendigkeit, alles miteinander zu vernetzen. Für Hersteller, die mit einem System aus lose gekoppelten Software-Plattformen arbeiten, die jeweils für eine bestimmte Aufgabe entwickelt wurden, aber nicht aufeinander abgestimmt sind, stellt dies eine große Herausforderung dar. Unternehmen investieren oft enorme Mengen an Zeit und Arbeitskraft, um Punkt A mit Punkt B zu verbinden und die benötigten Informationen an Mitarbeitende zu liefern – und versuchen dabei gleichzeitig, die Software aktuell zu halten.
Die Cloud löst diese Probleme. Native Cloud-ERP bietet versionlose Software, sodass Hersteller keine Software-Updates mehr verwalten müssen. Die Cloud stellt die notwendige Konnektivität zwischen Maschinen, Nutzern, Tools und dem gesamten Geschäftsumfeld bereit. Laut Umfrage gaben 73 Prozent an, dass die Cloud das Maß an Einblicken in ihr Unternehmen verbessert hat, während 90 Prozent angaben, dass sie den mobilen Zugriff auf Daten verbessert haben. Zudem nannten 65 Prozent die Cloud als Schlüsselfaktor für die verbesserte Kommunikation mit Kunden und Lieferanten – ein Beleg dafür, dass die Cloud nicht nur die richtige Plattform ist, sondern die Fähigkeit zur Geschäftstätigkeit grundlegend verändert hat.
Das Zeitalter der vernetzten Fertigung ist angebrochen, unterstützt durch ein beispielloses Maß an Datenerfassung, -austausch und -nutzbarkeit. Hersteller, die auf Cloud- ERP Lösungen setzen, sind optimal aufgestellt, um ihre Ziele zu erreichen und auf alle Veränderungen in der Branche vorbereitet zu sein.
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